„Flex“-Konkurs - Firma kommt Zahlungsverpflichtungen schleppend nach

Wien (APA) - Die Eröffnung des Konkursverfahrens über das Wiener Szenelokal „Flex“ sorgt in sozialen Medien für Aufruhr. Flex-Chef Thomas El...

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Wien (APA) - Die Eröffnung des Konkursverfahrens über das Wiener Szenelokal „Flex“ sorgt in sozialen Medien für Aufruhr. Flex-Chef Thomas Eller versucht auf der Facebook-Seite zu kalmieren und bezeichnet die „medial herumspukenden Gerüchte über einen Flex Konkurs“ als falsch.

Eine der APA vorliegende Bonitätsauswertung des Lokals zeigt aber, dass bisherigen Zahlungsverpflichtungen in „stark schleppender Art und Weise nachgekommen“ wird. Gläubigerschützer vergeben das Rating 5, also die schlechteste Note, und raten zu höchster Vorsicht.

Laut Eller ist lediglich eine Rechnung der Gebietskrankenkasse übersehen worden. „Wegen eines Antrags wird nicht gleich ein Konkursverfahren eröffnet. Da dürfte schon noch was gewesen sein“, entgegnete Creditreform-Chef Gerhard Weinhofer im APA-Gespräch. Wenn es Zahlungsvereinbarungen mit Gläubigern gebe, hätte Eller das vor Gericht vorlegen müssen, so Weinhofer. Dann wäre das Verfahren gar nicht erst eröffnet worden.

Das „Flex“ ist als Verein unter dem Namen Kunst- und Kulturverein U.S.W organisiert und wurde 1991 gegründet.

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