Ebola-Patient zur Behandlung in Frankfurter Uniklinik eingetroffen

Nach Angaben der hessischen Landesregierung hat sich der Patient außerhalb Europas infiziert. Weitere Details sollen am Freitag in einer Pressekonferenz folgen.

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Frankfurt – Ein an Ebola erkrankter Patient ist am frühen Freitagmorgen in die Frankfurter Uniklinik eingeliefert worden. Der Mann traf in einem Spezialfahrzeug auf dem Gelände des Klinikums ein und wurde von zahlreichen Helfern in Schutzanzügen abgeschirmt. Nach Angaben der hessischen Landesregierung hat sich der Patient außerhalb Europas infiziert und wurde zur Behandlung nach Frankfurt geflogen.

Weitere Details zu dem Fall will die Klinik am Freitagmittag auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Laut „Bild“-Zeitung soll es sich bei dem Patienten um einen Kinderarzt aus Belgien handeln, der in Westafrika arbeitete und sich dabei mit dem Virus infizierte.

Bereits Ende August war ein Ebola-Patient aus Westafrika nach Deutschland gekommen und zur Behandlung in die Uniklinik Hamburg-Eppendorf gebracht worden. An der seit dem Frühjahr in mehreren westafrikanischen Staaten grassierenden Seuche sind nach UN-Angaben bereits mehr als 3.300 Menschen gestorben. (APA/Reuters)


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