„Wut-Oma“ 2 - Kein Mandats-Angebot von FPÖ und Team Stronach

Wien (APA) - Die FPÖ und das Team Stronach wollen der streitbaren Alt-Wirtin Frieda Nagl kein Nationalratsmandat in Aussicht gestellt haben....

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Wien (APA) - Die FPÖ und das Team Stronach wollen der streitbaren Alt-Wirtin Frieda Nagl kein Nationalratsmandat in Aussicht gestellt haben. Knotakt habe man zu der über Nacht bekannt gewordenen „Wut-Oma“ aber aufgenommen, betonten beide Parteien. Die Freiheitlichen haben Nagl angeboten, sich politisch in der FPÖ einzubringen, sagte ein Sprecher am Samstag auf Anfrage der APA.

„Wir verstehen ihren Zorn auf die Regierung und haben ihr angeboten, bei uns mitzuarbeiten“, hieß es aus der FPÖ. Man habe erreichen wollen, „dass sie einen Teil des Weges mit uns gehen kann“. Ein Nationalratsmandat sei der Alt-Wirtin, die Vizekanzler Reinhold Mitterlehner im ORF-Sommergespräch verbal herausgefordert hatte, nicht angeboten worden.

„Ich habe mit der ‚Wut-Oma‘ nie gesprochen, auch ein Amt wurde ihr nie von uns angeboten“, erklärte Team-Stronach-Klubobfrau Kathrin Nachbaur in einer Aussendung. Es habe lediglich auf Vermittlung einer Tageszeitung ein kurzes Telefonat mit Nachbaurs Stellvertreter Robert Lugar gegeben. Und angesichts der Tatsache, dass die nächsten Wahlen erst in vier Jahren anstehen, „ist es völlig absurd, schon jetzt irgendwem einen aussichtsreichen Listenplatz anzubieten“.


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