Entgeltliche Einschaltung

Das Heer holte die Lenkwaffen schon ab

Innsbruck – Wann der in Innsbruck gelandete Eurofighter nach Zeltweg (Steiermark) zurückfliegen kann, war gestern noch offen. Zuerst müssten...

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Innsbruck –Wann der in Innsbruck gelandete Eurofighter nach Zeltweg (Steiermark) zurückfliegen kann, war gestern noch offen. Zuerst müssten etliche Systeme des Kampfjets wieder auf null gestellt werden, hieß es beim Bundesheer. Schon am Freitag hat die Armee aber die Lenkwaffen und die Bordmunition abgeholt und zum Fliegerhorst nach Zeltweg transportiert, berichtete ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gestern der Tiroler Tageszeitung. Die Bewaffnung mit Iris-T-Raketen und Munition für die Bordkanone sind bei Einsatzflügen üblich.

Der Eurofighter war am Donnerstag in Zeltweg gemeinsam mit einem zweiten Jet gestartet, um einen angemeldeten Überflug von ausländischen Militärmaschinen zu kontrollieren. Der Überschallknall ließ in Innsbruck Fensterscheiben zu Bruch gehen. Wegen des Aufleuchtens einer Warnleuchte für einen Triebwerksbrand entschied sich der Pilot für eine Notlandung in Innsbruck.

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Gebrannt habe es an Bord des Jets aber nicht, hieß es beim Heer. Warum dennoch Alarm ausgelöst wurde, stehe noch nicht fest. Gestern hat sich Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) über den Zwischenstand der Untersuchung informieren lassen. (sabl)


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