Wieder kein Schwazer Sieg

1. Bregenz 7 236:211 11...

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Leoben –Die wichtigste Nachricht für die Schwazer Handballer in Leoben gab’s gestern schon vor dem Match: den gehobenen Daumen von Spielertrainer Kresimir Marakovic. Trotz eines doppelten Bänderrisses im Knöchel stand der Kroate gestern am Parkett seinen Mann. Frei nach dem Motto: Ein echter Handballer kennt keinen Schmerz.

Und wie wichtig der seit Freitag 34-Jährige für das Spiel der Tiroler ist, zeigte sich schnell. Nicht nur, dass Marakovic gleich einen Siebenmeter zum zwischenzeitlichen 4:4 versenkte (8.), die ordnende Hand in der Schaltzentrale schien das Spiel der Schwazer auf ein neues Niveau zu heben. Zwei Minuten später gingen die Tiroler dann erstmals in Führung (5:6). Diesen Vorteil sollten die Schwazer bis zur Halbzeit nicht mehr hergeben. Auch weil Marakovic bis zum Pausentee mit noch vier weiteren Treffer seinen Teil zur 13:14-Führung beitrug.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Zeitstrafe für Drago Perovic. Drei Minuten später hatte Leoben das Match gedreht (15:15). Was folgte, waren weitere Tiroler Zeitstrafen und Leobener Treffer. Nach 43 Minuten lag man erstmals drei Tore in Rückstand (21:18). Obwohl noch einmal der Ausgleich gelang (24:24/57.), setzte es eine ebenso knappe wie bittere 25:24-Niederlage. (t.w.)

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