Suche nach Opfern von Vulkanausbruch in Japan unterbrochen

Nagano (APA/AFP) - Nach dem Vulkanausbruch in Japan ist die Suche nach weiteren Opfern am Berg Ontake wegen eines nahenden Taifuns am Sonnta...

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Nagano (APA/AFP) - Nach dem Vulkanausbruch in Japan ist die Suche nach weiteren Opfern am Berg Ontake wegen eines nahenden Taifuns am Sonntag vorerst eingestellt worden. „Die Bergungsarbeiten wurden wegen heftigen Regens in der Gegend unterbrochen“, sagte ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes in der Präfektur Nagano.

Der Taifun Phanfone bewegte sich am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Kilometern pro Stunde auf die südjapanische Küste zu. Die örtliche Wetterbehörde rechnet damit, das der Taifun am Montag das Festland erreicht.

Hunderte Wanderer, die vom Gipfel des Ontake aus die spektakuläre Aussicht zum Herbstanfang genießen wollten, waren am 27. September von dem plötzlichen Vulkanausbruch überrascht worden. Rettungskräfte bargen bereits 51 Leichen, mindestens zwölf Wanderer werden noch vermisst. Knapp tausend Einsatzkräfte waren an der Rettungsaktion beteiligt.

Auch am Sonntag spie der 3067 Meter hohe Ontake weiter Rauch aus. Der Berg ist zudem von einer nassen und klebrigen Ascheschicht bedeckt, welche die Sucharbeiten behinderte.

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