Kurdische Selbstmord-Attentäterin soll viele IS-Kämpfer getötet haben

Damaskus (APA/dpa) - Eine kurdische Kämpferin soll bei einem Selbstmord-Anschlag südlich der Stadt Kobane Dutzende Extremisten des „Islamisc...

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Damaskus (APA/dpa) - Eine kurdische Kämpferin soll bei einem Selbstmord-Anschlag südlich der Stadt Kobane Dutzende Extremisten des „Islamischen Staates“ (IS) getötet haben. Die Frau sei Mitglied der kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) gewesen, sagte der YPG-Kommandant in Kobane nach Angaben der kurdischen Nachrichtenseite Welati.

Die Frau sei in das von IS-Kämpfern kontrollierte Gebiet südlich von Kobane vorgedrungen und habe den Anschlag am Sonntag verübt, berichtete Welati. Die Seite Hawar News, die eng mit der syrisch-kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) verbunden ist, bestätigt den Selbstmordanschlag. Details wurden nicht genannt.

Die kurdische Enklave Kobane in Nordsyrien wird seit mehreren Tagen von IS-Einheiten belagert. Am Wochenende hatten sich die Kämpfe auf die Eroberung eines strategisch wichtigen Hügels der Stadt konzentriert.

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