Füssener Grenztunnel für Katastrophenübung gesperrt

Der Grenztunnel bei Pinswang ins Ostallgäu bleibt am Samstagnachmittag gesperrt. Die Bezirkshauptmannschaft Reutte führt mit dem Landkreis Ostallgäu eine Katastrophenschutzübung durch.

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Pinswang – Den halben Tag bleibt der Füssener Tunnel im Außerfern am Samstag gesperrt. Aufgrund des zu erwartenden hohen Reise- und Verkehrsaufkommens ist mit Behinderungen zu rechnen, informiert die Bezirkshauptmannschaft Reutte am Donnerstag in einer Aussendung. Der Verkehr wird in der Zeit von 12 bis 19 Uhr über die Landesstraßen umgeleitet.

Hintergrund der Sperre am 11. Oktober ist eine grenzüberschreitende Katastrophenschutzübung zwischen dem Bezirk Reutte und dem deutschen Landkreis Ostallgäu. Im Grenztunnel Füssen wird ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen, die teilweise in Brand geraten, simuliert. Zweiter Schauplatz ist der Forggensee. Dort gerät laut Übungsannahme ein Passagierschiff in Brand.

„Ziel ist, für den Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Behörde und der Einsatzorganisationen zu üben“, erklärt Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf. Geübt werden anhand der beiden Szenarien taktische Führungs- und Einsatzgrundsätze, die Zusammenarbeit aller Führungsebenen, sowie die Rettung von Menschen, die Versorgung von Verletzten, das Herstellen und Aufrechterhalten von Verbindungen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Organisationen und Einheiten.

Die Bevölkerung wird gebeten, die Einsatzkräfte an den Übungsschauplätzen nicht zu behindern. Vom angenommenen Großunfall im Grenztunnel Füssen wird von außen kaum etwas zu sehen sein, heißt es von Seiten der Bezirkshauptmannschaft vorab, um Störungen von Schaulustigen zu verhindern. Auch im Arlbergtunnel wird für den Ernstfall geprobt: Von 15 bis spätestens 21 Uhr sind der Bahn- und der Straßentunnel gesperrt. Mehr dazu hier: http://www.tt.com/panorama/verkehr/9097171-91/400-statisten-und-helfer-üben-für-die-katastrophe.csp (tt.com)


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