Retter rüsteten sich für den Ernstfall

Arlberg, Reutte, Ellmau, Leutasch – Mit gleich vier Großübungen bereiteten sich Hundertschaften der Tiroler Einsatzkräfte auf Ernstfälle vor...

Arlberg, Reutte, Ellmau, Leutasch –Mit gleich vier Großübungen bereiteten sich Hundertschaften der Tiroler Einsatzkräfte auf Ernstfälle vor: Zwei Reisebusse sind kollidiert, es gibt 95 Verletzte und akute Feuergefahr: So lautete das Übungsszenario für 400 Retter und Statisten im Arlberg-Straßentunnel, der dafür gesperrt wurde. Auf Tiroler Seite kam es gleich zu Beginn zu einer Panne. Während die Retter aus Vorarlberg bereits einrückten, um den „Unfallopfern“ zu helfen und sie in Sicherheit zu bringen, gab es von Seiten der Tiroler Leitstelle keine Alarmierung.

Fünf Stunden für den Verkehr gesperrt wurde auch der Grenztunnel Füssen: Geprobt wurden hier ein gemeinsamer Einsatz der Außerferner Blaulichtorganisationen und Behörden mit dem Landkreis Ostallgäu. Simuliert wurde ein Verkehrsunfall, bei dem mehrere Fahrzeuge in Flammen aufgehen. Zugleich wurde am Forggensee ein Passagierschiff-Brand gemeldet.

Ein Verkehrsunfall am Berg, ein Brand auf der Ledereralm und die Bergung von Personen von einer defekten Seilbahn: Das kam bei der Landeskatastrophenübung in Ellmau zusammen. Rund 120 Aktive von Samariterbund, Rotem Kreuz, Bergrettung, Hundestaffel und Bergbahnen hatten, unterstützt von zwei Helis des ÖAMTC bzw. Innenministeriums, 40 „Opfer“ zu versorgen.

In der Leutasch probten am Nachmittag 70 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, der Rettung Mittenwald und der Feuerwehr einen Ernstfall auf der Hämmermoosalm. Dort mussten nach einem Brand 13 teilweise eingeschlossene „Verletzte“ geborgen werden. (TT, mr, be)

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