Mindestens sieben Menschen in Zentralafrika von Milizionären getötet
Bangui (APA/AFP) - In der Zentralafrikanischen Republik haben Angehörige von muslimischen und christlichen Milizen in den vergangenen Tagen ...
Bangui (APA/AFP) - In der Zentralafrikanischen Republik haben Angehörige von muslimischen und christlichen Milizen in den vergangenen Tagen mindestens sieben Menschen getötet. Wie die Polizei in der Stadt Bambari am Montag mitteilte, töteten Milizionäre der christlichen Gruppe Anti-Balaka in zwei nahegelegenen Dörfern fünf vermeintliche Kollaborateure der muslimischen Seleka-Miliz.
Kämpfer der offiziell aufgelösten Seleka-Miliz richteten demnach in der Provinz Kouango zwei angebliche Kollaborateure der Gegenseite hin. Erneut flohen viele Menschen über den nahen Grenzfluss in die benachbarte Demokratische Republik Kongo.
Das frühere Rebellenbündnis Seleka hatte im März 2013 den damaligen Staatschef Francois Bozize gestürzt. Der Putsch zog das Land im Herzen Afrikas in eine Spirale der Gewalt zwischen muslimischen und christlichen Milizen. In dem Bürgerkrieg wurden tausende Menschen getötet. Ende August wurde eine Übergangsregierung gebildet. Dieser gelang es jedoch bisher nicht, das Ende Juli getroffene Waffenstillstandsabkommen zwischen den Bürgerkriegsparteien Seleka und Anti-Balaka umzusetzen.
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