Familiensynode - Scheuer sieht „Hoffnungssignal“

Innsbruck (APA) - Innsbrucks Diözesanbischof Manfred hat die jüngste Bischofssynode als „Hoffnungssignal für eine weitere intensive Auseinan...

Innsbruck (APA) - Innsbrucks Diözesanbischof Manfred hat die jüngste Bischofssynode als „Hoffnungssignal für eine weitere intensive Auseinandersetzung“ bezeichnet. In einer Aussendung meinte er, er sehe „keine Türen, die gänzlich versperrt sind“.

Positiv seien außerdem die Bemühungen, „die Lebenswirklichkeit von Ehe und Familie wahrzunehmen, ohne gleich zu verurteilen, ohne einzugrenzen oder von vornherein negativ zu betrachten“. Dieses Wahrnehmen der Realität ohne Scheuklappen sei mit einer großen Sympathie für die Familien geschehen, aber auch für jene, die darin verletzt worden seien, gescheitert sind und neu begonnen hätten. Es sei „ein erstes äußerst hoffnungsvolles Signal von der Synode“.

Zur Frage der Sakramente wie Buße und Versöhnung für wiederverheiratet Geschiedene oder Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen betonte Scheuer, dass es keine Entscheidung gegeben habe, die alle Türen zugesperrt hätte. Entscheidend scheine zu sein, dass es die Synode unterstrichen habe, dass „Christus gewollt hat, dass die Kirche ein Haus mit stets offenen, einladenden Türen ist, ohne irgendjemanden auszuschließen. Darin sehe ich ein Hoffnungssignal, dass sich die Kirche im nächsten Jahr vor der ordentlichen Synode weiter intensiv damit auseinander wird“, erklärte Scheuer.