Ethnisch motivierte Gewalt im Westkosovo nach Fußball-Krawallen
Pristina (Prishtina) (APA) - Der Zwischenfall bei einem Fußball-Qualifikationsspiel zwischen Serbien und Albanien vor einer Woche hat nun au...
Pristina (Prishtina) (APA) - Der Zwischenfall bei einem Fußball-Qualifikationsspiel zwischen Serbien und Albanien vor einer Woche hat nun auch zu ethnisch motivierter Gewalt in der westkosovarischen Gemeinde Klina geführt. Nachdem dort bereits am Sonntag ein serbisches Familienhaus mit Steinen beworfen worden war, wurde in der vergangenen Nacht ein anderes Haus in Brand gesetzt, wie serbische Medien berichteten.
Nach Angaben des serbischen Flüchtlingskommissariats stand das in der Ortschaft Drsnik in Brand gesetzte Haus leer, die Besitzerin, eine 70-jährige Frau, soll sich in Serbien aufhalten. Die kosovarische Regierung hatte 2007 rund 50 im Krieg zerstörte Häuser serbischer Mitbürger in Drsnik repariert. Seitdem wurden drei in Brand gesteckt, weitere 20 demoliert. In der Ortschaft, in der einst 130 serbische Familien lebten, sind demnach nur noch 25 geblieben.
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