Bankenbeiträge für EU-Abwicklungsfonds in Frankreich höher
Brüssel (APA) - Die Bankenbeiträge für den EU-Abwicklungsfonds werden für Institute in Frankreich oder den Niederlanden höher sein als der D...
Brüssel (APA) - Die Bankenbeiträge für den EU-Abwicklungsfonds werden für Institute in Frankreich oder den Niederlanden höher sein als der Durchschnitt der Eurozone, während Bankhäuser in Deutschland oder Spanien etwas weniger bezahlen müssen. Wie es am Dienstag in EU-Kommissionskreisen hieß, zahlten jene Banksektoren, die hochgradig konzentriert sind und geringere Einlagen haben, mehr.
Dafür würden jene Finanzinstitute, die einen geringeren Konzentrationsgrad aufweisen und dafür mehr Einlagen haben, weniger zu berappen haben als der Durchschnitt. Allerdings wurde betont, dass eine länderweise Auflistung nicht vorliege.
Jedenfalls müssten auch beispielsweise US-Banken mit Niederlassungen in der Eurozone in den Abwicklungsfonds einzahlen. Außerdem ist in dem Vorschlag der EU-Kommission, der vom Europaparlament und den Staaten noch angenommen werden muss, auch vorgesehen, dass statt einer Geldeinzahlung in den Fonds Zahlungsverpflichtungen möglich seien. Damit würden die Mittel bei den Banken bleiben, aber im Fall einer notwendigen Bankenrettung trotzdem raschest verfügbar sein können.
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