Gesellschaft

Energie aufbringen, um Energie zu sparen

Innsbruck – Eine Siedlung, nur mit Erdwärme beheizt: Das brachte Montagabend der Gemeinde Erl den Tiroler Energiepreis 2014. Die Ortsführung...

Innsbruck –Eine Siedlung, nur mit Erdwärme beheizt: Das brachte Montagabend der Gemeinde Erl den Tiroler Energiepreis 2014. Die Ortsführung hatte als Anreiz den Häuslbauern die Rohtrasse der Straße übernommen. Doch auch in anderen Gemeindestuben hängen künftig neue Auszeichnungen für aktive Energiepolitik.

13 Gemeinden wurden heuer wieder mit einem weiteren e (ein europaweiter Richtwert für die Tätigkeiten der Kommunen) ausgezeichnet. Das Gros davon, insgesamt neun Gemeinden, hat bereits mehr als die Hälfte der möglichen Sparmaßnahmen umgesetzt. 24 Gemeinden aus Tirol nehmen mittlerweile an dem Programm teil. Durch die heuer aufgenommene Stadt Innsbruck erreicht man damit ein Drittel der Tiroler Bevölkerung. Neue Mitglieder sind zudem Stams, Aschau, Roppen und Assling. Einen Anerkennungspreis gab es für Wörgl gemeinsam mit Kufstein, Navis und Zirl, wo die Gemeinde mit einem Carsharing-Projekt auf ein sanftes Mobilitätsprogramm setzt.

Die Stadt Innsbruck unterzog sich erstmals dem Audit, bei dem energie- und klimafreundliche Gemeinden bewertet werden. Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind Themen, für die sich die Innsbrucker Stadtregierung seit Jahren einsetzt.

Innsbruck erreichte auf Anhieb das Prädikat „3e“: Zu verdanken ist dies der Bandbreite an energieeffizienten Maßnahmen, zu denen auch die LED-Straßenbeleuchtung zählt, dem Innsbrucker Energieentwicklungsplan, dem EU-Energieeffizienzprojekt „Sinfonia“ sowie hohen Förderungen für energetische Sanierungen und eigenen Energieeffizienzkriterien bei Architektenwettbewerben. (mw, tt.com)