Die EU-Kommission von Jean-Claude Juncker
Brüssel/Straßburg (APA/Reuters) - Das EU-Parlament hat die neue EU-Kommission von Präsident Jean-Claude Juncker bestätigt. Damit kann das Te...
Brüssel/Straßburg (APA/Reuters) - Das EU-Parlament hat die neue EU-Kommission von Präsident Jean-Claude Juncker bestätigt. Damit kann das Team des 59-jährigen Luxemburgers am 01. November seine Arbeit aufnehmen. Die Mitglieder der neuen Kommission:
PRÄSIDENT: Jean-Claude Juncker, ehemaliger Ministerpräsident Luxemburgs.
EU-AUßENBEAUFTRAGTE UND VIZEPRÄSIDENTIN: Federica Mogherini (S&D), zuvor Außenministerin Italiens.
ERSTER VIZEPRÄSIDENT, ZUSTÄNDIG FÜR BESSERE REGULIERUNG: Frans Timmermans (S&D), zuvor Außenminister der Niederlande.
VIZEPRÄSIDENTIN FÜR HAUSHALT: Kristalina Georgiewa (EVP), zuvor Kommissarin für humanitäre Angelegenheiten (Bulgarien).
VIZEPRÄSIDENT FÜR DIGITALES: Andrus Ansip (Liberale), ehemaliger Ministerpräsident Estlands.
VIZEPRÄSIDENT FÜR ENERGIE: Maros Sefcovic (S&D), zuvor Kommissar für Institutionelle Beziehungen und Verwaltung (Slowakei).
VIZEPRÄSIDENT FÜR EURO UND SOZIALEN DIALOG: Valdis Dombrovskis (EVP), ehemaliger Ministerpräsident Lettlands.
VIZEPRÄSIDENT FÜR ARBEITSPLÄTZE, WACHSTUM, INVESTITIONEN, WETTBEWERBSFÄHIGKEIT: Jyrki Katainen (EVP), ehemaliger Ministerpräsident Finnlands.
LANDWIRTSCHAFT: Phil Hogan (EVP), zuvor Umweltminister Irlands.
KLIMA UND ENERGIE: Miguel Arias Canete (EVP), ehemaliger Landwirtschaftsminister Spaniens.
WETTBEWERB: Margrethe Vestager (Liberale), zuvor Wirtschaftsministerin Dänemarks.
DIGITALES: Günther Oettinger (EVP/CDU), zuvor EU-Energiekommissar aus Deutschland.
WIRTSCHAFT, FINANZEN, STEUERN, ZOLLUNION: Pierre Moscovici (S&D), früherer Finanzminister Frankreichs.
UNG, KULTUR, JUGEND: Tibor Navracsics (EVP), zuvor Außenminister Ungarns.
BESCHÄFTIGUNG, SOZIALES, MOBILITÄT: Marianne Thyssen (EVP), zuvor Parlamentsabgeordnete in Belgien.
UMWELT, MEER UND FISCHEREI: Karmenu Vella (S&D), früherer Tourismusminister Maltas.
EUROPÄISCHE NACHBARSCHAFT, ERWEITERUNGSVERHANDLUNGEN: Johannes Hahn (EVP), zuvor Kommissar für Regionalpolitik (Österreich).
FINANZSTABILITÄT, FINANZDIENSTLEISTUNGEN, KAPITALMARKT: Jonathan Hill (EKR), zuvor Koordinator der Regierungsgeschäfte im Oberhaus Großbritanniens.
GESUNDHEIT UND LEBENSMITTELSICHERHEIT: Vytenis Povilas Andriukaitis (S&D), zuvor Gesundheitsminister Litauens.
HUMANITÄRE HILFE UND KRISENMANAGEMENT: Christos Stylianides (EVP), ehemaliger Regierungssprecher und EU-Abgeordneter Zyperns.
BINNENMARKT, INDUSTRIE, UNTERNEHMEN, RAUMFAHRT: Elzbieta Bienkowska (EVP), zuvor Stellvertreterin von Polens Ministerpräsident Donald Tusk, der EU-Ratspräsident wird.
INTERNATIONALE ZUSMENARBEIT UND ENTWICKLUNG: Neven Mimica (S&D), zuvor Kommissar für Verbraucherschutz (Kroatien).
JUSTIZ, VERBRAUCHER, GLEICHSTELLUNG DER GESCHLECHTER: Vera Jourova (Liberale), zuvor Ministerin für Regionale Entwicklung in Tschechien.
MIGRATION, INNERES, BÜRGERSCHAFT: Dimitris Avramopoulos (EVP), zuvor Verteidigungsminister Griechenlands.
REGIONALPOLITIK: Corina Cretu (S&D), zuvor EU-Abgeordnete (Rumänien).
FORSCHUNG, WISSENSCHAFT UND INNOVATION: Carlos Moedas (EVP), zuvor Staatssekretär (Portugal).
HANDEL: Cecilia Malmström (Liberale), zuvor EU-Kommissarin für Innenpolitik (Schweden).
VERKEHR: Violeta Bulc (EVP), zuvor Vize-Regierungschefin (Slowenien).
(Siehe auch Hintergrundmeldungen APA233 und 236 v. 21.10. ; Grafik: 1081, Format 134 x 220 mm)
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