Rätselhaftes Unterwasserobjekt

Schwedische Armee bremst U-Boot-Jagd ein

Das schwedische Marineschiff HMS Visby in den Schären vor Stockholm
© REUTERS

Der Armeesprecher wollte die verfügten Maßnahmen aber nicht als „Zurückstufung“ der Operation verstanden wissen.

Stockholm - Die schwedische Armee hat die weltweit für Aufsehen sorgende Suche nach „fremder Unterwassertätigkeit“ in den Gewässern bei Stockholm erstmals seit Beginn der Operationen vor knapp einer Woche heruntergestuft. Die Aufklärungsoperation gehe in eine „teilweise neue Phase“, sagte ein Armeesprecher am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Stockholm.

Das bedeutet, dass etliche an der Suche beteiligten Kriegsschiffe in ihre Häfen zurückbeordert würden, so der Armeesprecher Erik Lagersten. Die Besatzungen blieben jedoch in „hoher Bereitschaft“. Auch gehe die Überwachung im Küstengebiet vor Stockholm zu Land und in der Luft weiter.

Auch einige Seestreitkräfte würden in dem Gebiet bleiben, sagte Lagersten. Der Armeesprecher wollte die verfügten Maßnahmen nicht als „Zurückstufung“ der Operation verstanden wissen, so die schwedischen Nachrichtenagentur TT. (APA)