Deutsche Regierung verurteilte mutmaßlichen Anschlag in Jerusalem
Berlin/Jerusalem (APA/AFP) - Die deutsche Regierung hat den mutmaßlichen Anschlag in Jerusalem scharf verurteilt, bei dem ein Baby getötet u...
Berlin/Jerusalem (APA/AFP) - Die deutsche Regierung hat den mutmaßlichen Anschlag in Jerusalem scharf verurteilt, bei dem ein Baby getötet und sechs Menschen verletzt wurden. „Wir sprechen den Angehörigen des getöteten Kindes unser tiefes Mitgefühl aus und wünschen den verletzten Opfern schnelle Genesung“, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin am Donnerstag.
Es müsse alles dafür getan werden, „die Hintergründe dieses schrecklichen Verbrechens zügig aufzuklären“. Zugleich rief der Sprecher „alle Seiten dazu auf, zur Beruhigung der Lage beizutragen und in dieser angespannten Situation eine weitere Zuspitzung zu vermeiden“.
Ein junger Palästinenser hatte am Mittwochabend ein Baby getötet und sechs weitere Menschen verletzt, als er mit einem Auto in eine Gruppe von Passanten raste. Als er zu fliehen versuchte, wurde er von der Polizei angeschossen und starb später an seinen Verletzungen.
Israels Polizei stufte den Angriff als „Terrorakt“ ein und kündigte eine „Null-Toleranz-Politik“ gegenüber jeglicher Gewalt an. Nach dem Anschlag gab es in verschiedenen Teilen Ost-Jerusalems Auseinandersetzungen, die bis tief in die Nacht andauerten. Dabei gerieten Jugendliche, die Steine warfen, mit Polizisten aneinander. Die Polizeipräsenz wurde erhöht.
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