„Heilerin“ bekam Gütesiegel
Tarrenz – „Der Ausdruck ‚Museum‘ ist nicht geschützt, also kann sich im Prinzip jeder so nennen“, erklärte die Geschäftsführerin der Tarrenz...
Tarrenz – „Der Ausdruck ‚Museum‘ ist nicht geschützt, also kann sich im Prinzip jeder so nennen“, erklärte die Geschäftsführerin der Tarrenzer Knappenwelt, Alrun Lunger. Dabei hielt sie ein Schriftstück in der Hand, das den Schauraum im Knappenweltareal, in dem die „Heilerin vom Gurgltal“ ausgestellt ist, deutlich aufwertet: Das Skelett der ca. 40-jährigen Frau aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges befindet sich ab sofort in einem offiziell anerkannten Museum.
Im Rahmen des Museumstages in Bregenz konnte nämlich eine Delegation aus Tarrenz das Österreichische Museumsgütesiegel in Empfang nehmen. BM Rudolf Köll: „Wir haben uns natürlich dafür beworben und mussten internationale Kriterien erfüllen, die auch an Ort und Stelle kontrolliert wurden. Der offizielle Museumsstatus kann nun im Förderwesen ein Vorteil sein.“ Verliehen wurde die Auszeichnung vom ICOM, dem Europäischen Museumsbund und der nationalen Repräsentanz, auf den Zeitraum von fünf Jahren.
Zufrieden zeigt man sich mit der heurigen Knappenwelt-Saison: Die Besucherzahlen konnten in etwa gehalten werden. Am 29 und 30. November lädt man zu einem Stationentheater. (huda)
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