70 Prozent weniger Wildunfälle dank Wildwarnreflektoren im Burgenland

Oberwart (APA) - Seit einigen Jahren wird im Rahmen eines Pilotprojektes der burgenländischen Landesstraßenverwaltung der Einsatz von blauen...

Oberwart (APA) - Seit einigen Jahren wird im Rahmen eines Pilotprojektes der burgenländischen Landesstraßenverwaltung der Einsatz von blauen Wildwarnreflektoren getestet. Eine Auswertung ergab nun, dass die Zahl der Wildunfälle auf den Teststrecken im Schnitt um 70 Prozent gesunken ist, teilte Straßenbaureferent Helmut Bieler (SPÖ) am Freitag in Oberwart mit.

Auf jeder der umgerüsteten Strecken seien die Unfälle reduziert worden. „Auf der L213 Lorettoer Straße ist sogar eine Reduktion auf null gelungen“, teilte Bieler mit. Derzeit sind die heimischen Straßen auf einer Gesamtlänge von 110 Kilometern mit rund 7.000 Stück ausgerüstet. Bis Jahresende sollen weitere rund 2.000 blaue und 400 weiße Reflektoren im Landesstraßennetz verbaut werden. Insgesamt werden dann 175 Straßenkilometer umgerüstet sein.

Im nächsten Jahr sind die Neuausstattung weiterer unfallgefährdeter Straßenabschnitte sowie der Austausch der restlichen 2.700 roten Wildwarnreflektoren geplant. Im Burgenland kam heuer noch kein Mensch bei einem Wildunfall ums Leben, im Jahr werden allerdings gut 3.000 Wildunfälle gemeldet - davon 13 mit Personenschaden.