Fußball: FAC rang Aufstiegskandidat Mattersburg 2:2 ab
Innsbruck (APA) - Aufstiegskandidat Mattersburg hat am Freitag in der Erste-Fußball-Liga Punkte abgegeben. Der erste Verfolger von Leader LA...
Innsbruck (APA) - Aufstiegskandidat Mattersburg hat am Freitag in der Erste-Fußball-Liga Punkte abgegeben. Der erste Verfolger von Leader LASK im Rennen um ein Bundesligaticket kam bei Aufsteiger FAC nur zu einem 2:2 (1:1) und könnte nach dem Abendspiel Liefering - LASK (20.30) bereits sieben Punkte Rückstand auf die Linzer haben.
Innsbruck setzte nach der Trennung von Trainer Michael Streiter seine Talfahrt mit einem 0:1 (0:0) gegen St. Pölten fort und ist nun bereits in den Abstiegskampf verstrickt. Dort machte Kapfenberg dank des 1:0 (0:0) gegen Hartberg Boden gut, Horn ließ mit einem 1:0 (0:0) über Austria Lustenau Schlusslicht Hartberg um drei Punkte hinter sich.
In Wien fiel nach einer frühen FAC-Doppelchance von Mössner und Sadovic (5.) just in der starken Beginnphase der Hausherren das 1:0 für die Gäste durch Perlak (13.). Doch der FAC, in einer recht ansehnlichen Partie mit leichten spielerischen Vorteilen, schlug noch vor der Pause durch Haselberger zurück (22.).
Auch nach dem Seitenwechsel waren die Floridsdorfer stärker am Drücker und schienen dank eines von Pittnauer verwandelten Foulelfers (79.) den fünften Saisonsieg einzufahren. Ein neuerlicher Strafstoß wegen Fouls rettete der Vastic-Elf vier Minuten später aber noch einen Zähler: Vom „Punkt“ machte Perlak seinen Doppelpack perfekt. Dem FAC blieb immerhin seine weiße Weste, er ist bereits seit sieben Spielen ungeschlagen.
In Innsbruck war dem Auftritt von Interimstrainer Florian Klausner kein Glück beschieden. Nicht nur, dass Fans während der Partie gegen St. Pölten lautstark und per Banner den Rauswurf des eigentlichen Sportdirektors forderten, kassierte der Traditionsclub auch die fünfte Niederlage in Serie, in denen man nur ein Tor erzielte. St. Pöltens Neo-Coach Michael Steiner blieb hingegen auch im dritten Spiel ungeschlagen (2 Siege, 1 Remis), die Niederösterreicher kletterten auf Platz vier.
Für St. Pölten vernebelte Hirschhofer in der ausgeglichenen ersten Hälfte zwei gute Einschussmöglichkeiten für die Tiroler (3., 21.), auf der Gegenseite vergab Noel zwei echte „Sitzer“ (3., 24.). Fast mit Wiederbeginn verpasste Parada dem Krisenclub dann aber den einen schweren Schlag (46.), von dem sich dieser trotz großer Bemühungen und auch mit viel Pech nicht mehr erholte. Im Finish musste man aufgrund einer Verletzung Schillings sogar zu zehnt agieren, weil das Austauschkontingent bereits erschöpft war, und scheiterte an der Latte.
In den unteren Tabellenregionen lieferten einander Horn und Austria Lustenau lange Zeit ein eher ereignisarmes Duell, ehe Kröpfl nach etwas mehr als einer Stunde die Niederösterreicher erlöste (63.). Kapfenberg beendete dank eines späten Treffers des aktuell besten Erste-Liga-Schützen Ronivaldo (78.) den Heimfluch, holte nach sieben Partien vor eigener Kulisse wieder einen Dreipunkter.
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