Extremistische Anschläge in Ägypten

Kairo (APA/dpa/Reuters/AFP) - Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Juli 2013 sind tödliche Anschläge auf Sicherhe...

Kairo (APA/dpa/Reuters/AFP) - Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Juli 2013 sind tödliche Anschläge auf Sicherheitskräfte in Ägypten an der Tagesordnung - mitunter auch auf Touristen. Oft hat sich die Terrorgruppe Ansar Bayt al-Maqdis bekannt, sie soll der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) nahestehen. Betroffen sind vor allem die Hauptstadt Kairo und die Sinai-Halbinsel.

24. Oktober 2014: Bei der Explosion einer Autobombe an einem Militärkontrollposten nahe der Stadt Al-Arish im Nord-Sinai werden unterschiedlichen Angaben zufolge rund 30 Soldaten getötet.

19. Oktober 2014: Bei einem Sprengstoffanschlag auf der Sinai-Halbinsel sterben sieben Soldaten, fünf werden verletzt.

September 2014: Im Norden der Halbinsel explodiert eine Bombe am Straßenrand, als eine Patrouille vorbeifährt. Sechs Polizisten sterben. Wenige Tage zuvor sind elf Soldaten bei einer Sprengstoffattacke ums Leben gekommen.

Juli 2014: An der Grenze zu Libyen attackieren Extremisten einen Kontrollpunkt der ägyptischen Armee mit Panzerfäusten und Maschinengewehren. Bilanz: 22 Tote.

Februar 2014: Eine Bombe explodiert in einem Touristenbus. Drei Südkoreaner und der ägyptische Busfahrer sterben.

November 2013: Ein Selbstmordattentäter reißt auf der Sinai-Halbinsel zwölf Soldaten mit in den Tod.

Oktober 2013: Bei mehreren Anschlägen töten Extremisten insgesamt 18 Angehörige von Armee und Polizei. Zwölf Polizisten sterben durch eine Autobombe in der Provinz Süd-Sinai, sechs Soldaten beim Angriff auf eine Patrouille.