Kamerun / Nigeria

39 Boko-Haram-Kämpfer getötet

Symbolfoto.
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Die Islamisten rückten aus Nigeria über die Grenze nach Kamerun vor.

Yaounde/Abuja – Die kamerunischen Streitkräfte haben im Norden des Landes 39 Islamisten der nigerianischen Gruppe Boko Haram getötet. Wie das Verteidigungsministerium in Jaunde am Sonntag mitteilte, rückten Boko-Haram-Kampfeinheiten am Freitag an mehreren Stellen über die nigerianisch-kamerunische Grenze vor. Sie hätten auf kamerunischem Gebiet vier Flüchtlinge aus Nigeria getötet.

Nach den Angaben des Ministeriums waren die Boko-Haram-Einheiten zum Teil schwer bewaffnet. Bei einem der Feuergefechte seien drei Allrad-Wagen mit aufmontierten Maschinengewehren zerstört worden. Die islamistische Gruppierung Boko Haram kämpft im Norden Nigerias für die Einrichtung eines Gottesstaates. Wiederholt wurde der Konflikt auch ins benachbarte Kamerun getragen. Im Mai und Juli entführten Boko-Haram-Kämpfer in Kamerun Gruppen von Chinesen und Kamerunern. Die 27 Geiseln kamen inzwischen wieder frei. (APA/AFP)