US-Drohnen sollen im Jemen Houthis gegen Al-Kaida unterstützt haben

Sanaa (APA/dpa) - Schiitische Houthi-Rebellen sollen in der südjemenitischen Provinz Al-Bayda eine Hochburg der Terrorgruppe Al-Kaida mit Un...

Sanaa (APA/dpa) - Schiitische Houthi-Rebellen sollen in der südjemenitischen Provinz Al-Bayda eine Hochburg der Terrorgruppe Al-Kaida mit Unterstützung von US-Luftangriffen eingenommen haben. Das berichtete die jemenitische Nachrichtenseite „Al-Masdar Online“ am Sonntag unter Berufung auf lokale Beobachter der Kämpfe. Bei der Al-Kaida-Bastion handelt es sich um die seit mehreren Tagen umkämpfte Region Qifa (Kifa) nordwestlich der Stadt Radaa.

Demnach hätten sich der Al-Kaida anhängende Stammeskämpfer schwere Gefechte mit den Houthis um einen strategisch wichtigen Berg in der Region geliefert. Sonntag früh habe es dann „intensive Luftschläge“ von mutmaßlich US-amerikanischer Seite gegeben, sagte ein örtliches Stammesmitglied gegenüber „Al-Masdar Online“. Daraufhin hätten die Al-Kaida-Anhänger den Berg aufgeben müssen.

Erst vergangenen Montag waren mindestens 33 Houthis nach zwei Doppelanschlägen von Al-Kaida in Radaa ums Leben gekommen. Die schiitischen Rebellen werden seit mehreren Wochen von sunnitischen Stammeskriegern und Al-Kaida bekämpft, nachdem sie mehrere Städte südlich der von ihnen kontrollierten Hauptstadt Sanaa eingenommen hatten.