Ebola - Obama hat Bedenken gegen Quarantäne für Helfer
Freetown/Conakry/Monrovia (APA/dpa) - Die US-Regierung von Präsident Barack Obama hat angeblich große Bedenken gegen die Zwangsquarantäne fü...
Freetown/Conakry/Monrovia (APA/dpa) - Die US-Regierung von Präsident Barack Obama hat angeblich große Bedenken gegen die Zwangsquarantäne für Ebola-Ärzte und andere Helfer, die aus Westafrika nach New York und New Jersey zurückkehren. Die Regierung habe das den Gouverneuren beider Bundesstaaten, Andrew Cuomo und Chris Christie, mitgeteilt, berichtete die „New York Times“ am Sonntag.
Die beiden Politiker hatten die dreiwöchige Isolation für Helfer von Ebola-Kranken verfügt. Die neue Vorschrift gilt für Personen, die auf dem Flughafen JFK in New York oder dem Newark Liberty International Airport im benachbarten New Jersey landen.
Die Regierung stehe in Konsultationen mit den Gouverneuren, um eine Modifizierung der Vorschriften zu erreichen, hieß es in der „New York Times“. Zuvor waren Besorgnisse laut geworden, dass eine Zwangsquarantäne bei der Rückkehr Ärzte und Pfleger aus den USA davon abhalten könnte, Ebola-Kranken in Westafrika dringend nötige Hilfe zu leisten.
Diese Bedenken spiegelten sich auch in einer Mitteilung des Weißen Hauses nach einem Treffen Obamas mit seinen Beratern in der Ebola-Krise am Sonntag wider. Demnach betonte der Präsident, dass die zu treffenden Maßnahmen für rückkehrende Helfer auf der Basis bester medizinischer Erkenntnisse erfolgen müssten. Er habe aber auch unterstrichen, dass diese Maßnahmen in Betracht ziehen müssten, dass die Helfer ein „unerlässliches Element“ bei der Bekämpfung der Krankheit an deren Wurzel seien und daher so getroffen werden sollten, „dass sie diese Helfer nicht unnötig von ihrem Dienst abschrecken“.
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