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BayerLB-Prozess - Ex-Chef Schmidt soll Haider-Bestechung gestehen

München/Klagenfurt/Wien (APA/Reuters) - Im Strafprozess gegen frühere Vorstände der BayernLB wegen des mutmaßlich überteuerten Kaufs der Hyp...

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München/Klagenfurt/Wien (APA/Reuters) - Im Strafprozess gegen frühere Vorstände der BayernLB wegen des mutmaßlich überteuerten Kaufs der Hypo Alpe Adria in München bietet die Staatsanwaltschaft Ex-BayernLB-Chef Werner Schmidt einen Deal zum vorzeitigen Ende an. Die Ankläger könnten den Vorwurf der Untreue fallen lassen, wenn Schmidt dafür den zweiten Vorwurf der Bestechung an den früheren Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider gestehe.

Das sagte Staatsanwalt Christian Weiß am Montag vor dem Landgericht München.

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Zuvor hatte Richter Joachim Eckert auf ein rasches Ende des Verfahrens gegen die beiden verbliebenen Angeklagten Schmidt und Rudolf Hanisch gedrängt. Das Verfahren gegen Hanisch könne gegen eine Geldauflage eingestellt werden, schlug Eckert vor.

Bereits Ende August hatte das Gericht das Strafverfahren gegen vier der damals sechs Angeklagten gegen Geldauflagen von 5.000 bis 20.000 Euro eingestellt. Denn bei diesen vier Ex-Vorständen habe sich der Vorwurf der Untreue und Bestechung beim Kauf der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria nicht bestätigt. Die Staatsanwaltschaft tat sich im gesamten Verfahren schwer, das Gericht vom Untreuevorwurf gegen sämtliche Angeklagten zu überzeugen. Die Hypo-Übernahme im Jahr 2007 erwies sich für die Bayerische Landesbank und die Steuerzahler als Milliarden-Desaster.

~ WEB http://www.bayernlb.de

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http://www.hypo-alpe-adria.com ~ APA095 2014-10-27/09:50


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