Standort Tirol

Serfaus-Fiss-Ladis investierte kräftig, optimistisch für Saison

Bei der Schönjochbahn hat man um 10 Mio. Euro ein Ski-Depot samt Aufenthaltsbereich errichtet.
© Serfaus-Fiss-Ladis

In der Ferienregion wurden heuer rund 100 Millionen Euro verbaut. Mit neuen Pisten und Trails will man erneut mehr Gäste anlocken.

Fiss, Serfaus, Ladis –Nach einer wetterbedingten und auch wegen des späten Ostertermins bescheidenen Wintersaison 2013/14 blickt man in der Ferienregion Fiss-Serfaus-Ladis optimistisch in den kommenden Winter. „Die Nachfrage ist hoch. Die Stimmung ist gut in den Betrieben“, sagt Josef Schirgi, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Serfaus-Fiss-Ladis.

Am 5. Dezember beginnt mit dem 14-tägigen Ski-Opening „Snow Festival“ in der Tourismusregion die Skisaison. Wie in den vergangenen Jahren wurde das Angebot erneut ausgebaut. Für rund 10 Millionen Euro hat man bei der Talstation der Schönjochbahn ein Skidepot mit 4000 Stellplätzen für Ski, Snowboards und die dazugehörige Ausrüstung errichtet. „Das neue Depot entspricht modernsten Standards. Die Schränke sind selbstreinigend, unterirdisch gelangt man direkt zu den Parkplätzen“, erklärt Benny Pregenzer, Chef der Bergbahnen Fiss-Ladis. Zudem wurde bei der Alpenkopfbahn eine neue Mittelstation gebaut. Von dieser erreicht man das ebenfalls neu errichtete Restaurant Seealm Hög, das insgesamt 450 Gästen Platz bietet.

Insgesamt haben die Bergbahnen heuer rund 27 Millionen Euro in das Skigebiet investiert. Dazu gehören auch zwei neue Verbindungspisten, ein Ski- und Snowboard-Trailpark, der im Sommer auch von Bikern genutzt werden kann, sowie 30 zusätzliche Schneekanonen. „Wir haben das Angebot für Familien und Jugendliche noch weiter ausgebaut und die Schneesicherheit erhöht“, sagt Pregenzer. In der Region wurden heuer rund 100 Millionen Euro investiert, ca. 400 bis 500 Betten seien dadurch laut Schirgi dazugekommen. Die rund 680 Beherbergungsbetriebe verfügen damit über etwa 15.000 Betten.

In den vergangenen 15 Jahren wurden insgesamt 300 Millionen Euro in das Skigebiet gesteckt. Das dadurch stetig gestiegene Angebot spiegelt sich auch deutlich in der Tourismusbilanz wieder. „Wurden vor 15 Jahren noch rund 890.000 Gäste im Skigebiet gezählt, waren es in der vergangenen Saison mit etwa 1,7 Millionen nahezu doppelt so viele. Im Sommer wurden die Gästezahlen alleine in den vergangenen zehn Jahren von 227.000 über 572.000 mehr als verdoppelt. Die Nächtigungen stiegen seit der Saison 1998/99 um die Hälfte auf 1,5 Millionen. Im Sommer 2005 zählte man 470.000 Nächtigungen, 2014 waren es mehr als 740.000.“

Die Investitionen schlagen sich in den Liftpreisen nieder. Diese wurden heuer um 4,5 Prozent erhöht. Das Tagesticket in der Hauptsaison ab 20. Dezember kostet für Gäste damit heuer 47 Euro. Samstags will man weiterhin gezielt Einheimische ansprechen. Diese bezahlen am Tirolertag 26 Euro, an den anderen Wochentagen 32 Euro. (ecke)

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