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Parlament im Libanon scheiterte zum 15. Mal an Kür eines Präsidenten

Beirut (APA/dpa) - Im Libanon ist das Parlament beim inzwischen 15. Versuch gescheitert, einen neuen Staatspräsidenten zu wählen. Wie bei de...

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Beirut (APA/dpa) - Im Libanon ist das Parlament beim inzwischen 15. Versuch gescheitert, einen neuen Staatspräsidenten zu wählen. Wie bei den bisherigen Versuchen musste Parlamentssprecher Nabih Berri die Wahl mangels Beschlussfähigkeit verschieben, wie die libanesische Nachrichtenagentur NNA am Mittwoch berichtete.

Ein 16. Anlauf ist für den 10. Dezember angesetzt - knapp acht Monate nach dem ersten Versuch Mitte April. Das libanesische Parlament kann sich auf keinen Nachfolger für den bisherigen Präsidenten Michel Suleiman (Sleimane) einigen. Dessen Amtszeit endete am 25. Mai. Im Parlament streiten sich anti-syrische Abgeordnete mit pro-syrischen Anhängern der schiitischen Hisbollah. Weil bisher keine Einigung erzielt wurde, boykottieren die Hisbollah-Anhänger regelmäßig die Wahltermine, um eine beschlussfähige Mehrheit zu verhindern.

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Anfang November hatte das Parlament in einer umstrittenen Abstimmung seine Mandatszeit auf nunmehr acht Jahre verlängert, obwohl sie nur für vier Jahre gewählt worden waren. Als Begründung gaben die Abgeordneten das politische Chaos und die schwierige Sicherheitslage im Land durch den Einfluss des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien an.

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