Entgeltliche Einschaltung

Triathlon: Lisa Perterer trainiert künftig mit internationaler Gruppe

Wien (APA) - Triathletin Lisa Perterer will auf dem Weg zu Olympia in Rio de Janeiro 2016 einen weiteren Schritt machen und wird deshalb kün...

  • Artikel
  • Diskussion

Wien (APA) - Triathletin Lisa Perterer will auf dem Weg zu Olympia in Rio de Janeiro 2016 einen weiteren Schritt machen und wird deshalb künftig mit einer internationalen Gruppe trainieren. Leiter ist der angesehene Kanadier Joel Filliol, das erste und dreiwöchige Probe-Camp steigt Anfang Dezember an der portugiesischen Algarve.

„Filliol hat schon sehr viel Leute an die Spitze gebraucht. Und ich bin draufgekommen, dass mir ein Trainer fehlt, der mir bei den Einheiten immer beiseite steht“, erklärte Perterer am Mittwoch nach der Präsentation eines österreichischen Teams von fünf Sommersportler und Sportlerinnen, das von einem zum Maresi-Konzern gehörenden Sporternährungs-Spezialisten (Isostar) auf dem Weg nach Rio unterstützt wird. Zu dem vom dreifachen Olympiastarter Michael Buchleitner dirigierten Quintett gehören Tennis-Ass Jürgen Melzer, Leichtathlet Andreas Vojta, Segel-Weltmeisterin Lara Vadlau, Ruderin Magdalena Lobnig sowie eben Perterer.

Entgeltliche Einschaltung

Die 23-jährige Villacherin hatte die vergangene Saison nach einem Radsturz komplett umplanen müssen und trotz einer langen Pause noch ein ordentliches Weltcup-Jahr hingelegt. Obwohl auch die restliche Saison von Verletzungen geprägt war, schaffte sie im Weltcup zwei vierte sowie einen zweiten Platz in Cozumel, wo sie nur von Olympiasiegerin Nicola Spirig knapp distanziert wurde. Dazu kam mit Rang neun in Chicago ihre beste Platzierung in der höherwertigen WM-Serie.

Auch damit hat die junge Österreicherin offenbar Filliol überzeugt. „Er hat eigentlich nur noch mich aufgenommen. Er verfolgt mich schon länger und glaubt, noch viel aus mir machen zu können“, erklärte Perterer. „Er sieht, wo es noch fehlt.“ So müsse sie als eher zierliche Athletin das fehlende Durchsetzungsvermögen beim Schwimmen wettmachen. „Da fehlte mir zu Hause die Gruppe.“

Mit der neuen Truppe, zu der auch die Vizeweltmeister Mario Mola (ESP) und Sarah Groff (USA) gehören, soll das nun besser gehen. „Es ist eine internationale Gruppe, in der auf höchstem Niveau trainiert wird und in der sich alle gut verstehen“, sagte Perterer, die im Olympia-Ranking aussichtsreich in den Top Ten liegt.

Auch Lobnig ist bezüglich Rio guter Dinge. Die Vize-Europameisterin 2013 aus Völkermarkt hofft, schon mit einer Top-9-Platzierung bei der kommenden WM das Rio-Limit im schweren Einer geschafft zu haben. „Das sollte kein Problem sein“, ist die 24-Jährige zuversichtlich. Auch die Kärntnerin hat ein von gesundheitlichen Problemen geprägtes Jahr hinter sich, trotzdem schaffte sie es zehn Mal in Folge in ein großes A-Finale und ruderte bei der WM trotz Bahnen-Pech auf Platz fünf.

Sensationell verlief die Saison für Vadlau, die trotz eines Kreuzbandrisses am Jahresbeginn und mehrmonatiger Pause Europa- und Weltmeisterin im 470er wurde und dafür zusammen mit Vorschoterin Jolanta Ogar als „Mannschaft des Jahres“ ausgezeichnet wurde. „Uns wird immer bewusster, was das wert ist“, sagte die Kärntnerin, die längst „Stammgast“ in Rio ist. „Das Revier dort ist so speziell, dass man nicht oft genug da gewesen sein kann“, erklärte die selbstbewusste 20-Jährige, deren Olympia-Ziel eindeutig ist: „Für Platz zwei fahren wir dort nicht hin.“

Während der derzeit urlaubende Melzer ebenfalls auf eine Rio-Qualifikation sowie dann dort auf eine Doppel-Medaille mit Alex Peya hofft, weiß Vojta, dass er viel gut zu machen hat. „Ich hatte kein wirklich gutes Jahr. Deshalb habe ich das Training umgestellt, um aus den Fehlern zu lernen“, sagte der Mittelstreckenläufer, der hofft: „Es wäre schön, wenn mein Name hinter dem Rekord über 1.500 m stehen würde.“


Kommentieren

Entgeltliche Einschaltung