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Absamer Feuerwehr: „Diese Chance bekommt man nur einmal“

Innsbruck – „Wir sitzen gerade im Bus“, erklärte Bernhard Fischler gestern über das Telefon. Die Geräuschkulisse ließ aber eher eine ausgela...

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© Enno Hennrichs

Innsbruck –„Wir sitzen gerade im Bus“, erklärte Bernhard Fischler gestern über das Telefon. Die Geräuschkulisse ließ aber eher eine ausgelassene Feier vermuten. Der Feuerwehrkommandant und sein Team aus Absam kehrten am Nachmittag aus Ulm zurück, wo am Freitagabend die Verleihung des Conrad-Dietrich-Magirus-Preises über die Bühne ging.

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„Es war spektakulär“, erzählt Fischler. Ein riesiger Saal erwartete die rund 600 Gäste aus aller Welt. Mehr als hundert Teams haben sich für den „Oscar“ der Feuerwehren beworben. Rund 30.000 Menschen haben in einem Online-Voting über die drei Finalisten (Rio de Janeiro, Absam und Lampedusa) abgestimmt.

Die Absamer verpassten mit ihrem Einsatz am Hochmahdkopf im März nur knapp den ersten Platz. Das Team aus Rio de Janeiro wurde als „Internationales Feuer­wehrteam des Jahres 2014“ ausgezeichnet und ergatterte den Hauptpreis: Zehn Männer aus dem Gewinnerteam dürfen nach New York fliegen und ihren Kollegen des Fir­e Departement über die Schulter schauen. „Das ist für uns kein Problem, im Gegenteil. Wir sind froh, überhaupt dabei gewesen zu sein. Diese Chance bekommt man nur einmal“, sagt Fischler. Auf der Bühne wurde ihm und 64 weiteren Florianijüngern eine Trophäe überreicht.

Und wer darf die Statue behalten? „Die bekommt einen Ehrenplatz im Feuer­wehrhaus“. Damit sich jeder Kollege an das „faszinierende Erlebnis“ erinnern kann. (miho)


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