Plus

Die Entmenschlichung der eigenen Art

Das Phänom „Anthropophagie“, besser bekannt unter dem Begriff „Kannibalismus“, lässt normal denkende und fühlende Menschen erschaudern. Die Uni Innsbruck nähert sich dem Thema mit einer Tagung im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“.

  • Artikel
  • Diskussion
Das Gemälde zeigt das Massaker von Maarat an-Numan im Jahr 1098: Aufgrund einer Hungersnot kam es zu Kannibalismus durch Kreuzritter an der muslimischen Bevölkerung.
© Claude Lebedel/Bibliotheque Nati

Der schlimmste Feind des Menschen ist der Mensch. Das stellt ein Überlebender in „The Walking Dead“, einer mehrfach ausgezeichneten TV-Serie, fest, die in einer apokalyptischen Welt spielt, in der sich Menschen vor menschenfressenden Zombies retten müssen. Aber nicht diese Monster stehen im Mittelpunkt, sondern wie einzelne Serienfiguren reagieren und was sie bereit sind zu tun, um zu überleben. In der aktuellen fünften Staffel gibt es eine Gruppe von Menschen, die dem Kannibalismus verfällt. Nicht unbedingt aus Hunger, eher aus Rache an anderen Menschen.


Kommentieren


Schlagworte