Spatenstich in Innsbruck für neue, alte Umbrüggler Alm
Von Michael Domanig...
Von Michael Domanig
Innsbruck – „Hier entsteht ein neues Ausflugsgasthaus im Naherholungsgebiet – und zwar in hoher Architekturqualität“, freute sich Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer beim gestrigen Spatenstich für die neue Umbrüggler Alm. Im Jahr 1979 war die malerisch gelegene Alm am Hang der Nordkette nach einem Brand abgetragen worden, zahlreiche Versuche eines Neubaus scheiterten.
Doch im November 2013 beschloss der Innsbrucker Stadtsenat endlich die Wiedererrichtung – und die Durchführung eines Architektenwettbewerbs: Unter sieben Teilnehmern setzten sich die Architekten Lutz und Ludescher aus Bregenz durch. Die Stadt Innsbruck, vertreten durch die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), nimmt als Bauherrin viel Geld in die Hand: Zu den Errichtungskosten von 1,9 Mio. Euro kommen rund 540.000 Euro an Erschließungskosten. Das neue Gebäude entsteht am ehemaligen Standort, es wird zum Teil in Holzbauweise errichtet. Nicht umsonst übergab Forstamtsleiter Andreas Wildauer der Bürgermeisterin als symbolischen ersten Baustein eine Holzschindel mit dem Logo der Stadt Innsbruck.
Die neue Umbrüggler Alm wird unter anderem zwei Gaststuben für rund 100 Besucher bieten, dazu einen Ausstellungsraum und eine – teils überdachte – Terrasse für 80 Gäste. Die Fertigstellung ist für Ende 2015 geplant. Wie groß das Interesse an der Traditionsalm ist, zeigte sich bereits beim Spatenstich, der vom Höttinger Sängerbund humorvoll begleitet wurde.
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