Jugendbeschäftigung - Wirtschaftskammer Burgenland kritisiert SPÖ

Eisenstadt (APA) - Kritik der SPÖ, Betriebe würden immer weniger Lehrlinge aufnehmen, hat am Montag der burgenländische Wirtschaftsbund-Obma...

Eisenstadt (APA) - Kritik der SPÖ, Betriebe würden immer weniger Lehrlinge aufnehmen, hat am Montag der burgenländische Wirtschaftsbund-Obmann Peter Nemeth zurückgewiesen. Betriebe bildeten „wirtschaftsorientiert“ aus und zahlten die Lehrlingsausbildung aus der eigenen Tasche, erklärte Nemeth in einer Aussendung und ortete seinerseits eine „misslungene SPÖ-Praxis bei der Facharbeiter-Ausbildung im Burgenland.“

Während im Land und bei landesnahen Betrieben nur 100 Lehrlinge ausgebildet würden, seien es in der gewerblichen Wirtschaft 2.000 - und das bei 58.500 Beschäftigen in der Privatwirtschaft und 39.000 im öffentlichen und halböffentlichen Bereich, rechnete Nemeth.

Für „viel Unbehagen“ sorge auch der Trend, immer mehr Jugendliche in Lehrwerkstätten zu „parken“, die - mit Steuergeldern vom Bund finanziert - oft „klassisch am Markt vorbeiproduzieren“ würden. Auch das sei eine versteckte Jugendarbeitslosigkeit, erklärte der Wirtschaftsbund-Obmann.