27,5 Tonnen Drogen bei Razzien in Mittelamerika und Karibik gefunden
Bei der groß angelegten internationalen Polizeiaktion wurden etwa 50 versteckte Drogenlabore aufgespürt und 442 Personen festgenommen.
Lyon - Bei einer groß angelegten Aktion gegen den Drogenhandel haben Ermittler in Mittelamerika und der Karibik mehr als 27 Tonnen Kokain, Heroin und Cannabis beschlagnahmt. Allein das in den ersten beiden Dezemberwochen sichergestellte Kokain habe einen Wert von 1,3 Milliarden Dollar (rund eine Milliarde Euro), teilte die internationale Polizeiorganisation Interpol am Montag mit.
Bei der Operation „Rotfeuerfisch II“, an der die Behörden von 39 Ländern beteiligt waren, wurden 442 Verdächtige festgenommen sowie 2,2 Millionen Dollar in bar und 100 Waffen beschlagnahmt.
Laut Interpol spürten die Ermittler bei der zweiwöchigen Operation auch rund 50 versteckte Drogenlabore auf. Außerdem beschlagnahmten sie zwei kleine Flugzeuge und eine Art U-Boot der Drogenhändler. Bei einer ersten Operation „Rotfeuerfisch“ hatten die Behörden im Frühjahr 2013 in der Region fast 30 Tonnen Drogen beschlagnahmt. (APA/AFP)
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