Asyl - In Tirol bis Ende Jänner 400 zusätzliche Unterkünfte
Innsbruck (APA) - Bis Ende Jänner will das Land Tirol 400 zusätzliche Unterkünfte für Flüchtlinge anbieten. Wie es am Dienstag im Anschluss ...
Innsbruck (APA) - Bis Ende Jänner will das Land Tirol 400 zusätzliche Unterkünfte für Flüchtlinge anbieten. Wie es am Dienstag im Anschluss an die Regierungssitzung in einer Aussendung hieß, sollen weitere Flüchtlingsheime unter anderem im Raum Innsbruck geschaffen werden. Damit sollen 230 weitere Personen untergebracht werden können.
Durch die Errichtung eines landeseigenen Flüchtlingsheimes sollen rund 100 Plätzen sowie durch die Anmietung des ehemaligen Internats der Kongregation der Barmherzigen Schwestern am Areal Kettenbrücke in Innsbruck weitere 130 Unterkünfte bereit stehen, kündigten Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) und LR Christine Baur (Grüne) an.
Von den rund 30 Standorten für Flüchtlingsheime in Tirol befinden sich nur die beiden Flüchtlingsheime in der Innsbrucker Rossau und in Reith i. A. im Eigentum des Landes. Wo genau das landeseigene und in Holzfertigteilbauweise ausgeführte Flüchtlingsheim entstehen wird, stehe noch nicht fest, jedenfalls auf landeseigenem Grund. Angedacht ist unter anderem das Areal des Landesbauhofs in der Rossau. Veranschlagt sind für das Projekt rund 2,7 Millionen Euro.
Das ehemalige Internatsgebäude der Kongregation der Barmherzigen Schwestern im Innsbrucker Saggen wird ebenfalls zu einem Flüchtlingsheim mit 131 Plätzen umgebaut und vom Land für die Dauer von 25 Jahren angemietet. Als Beitrag für die erforderlichen Baumaßnahmen leistet das Land Tirol eine Mietvorauszahlung von 1,4 Millionen Euro. Diese Unterkunft soll bis Ende des Jahres 2015 zur Verfügung stehen.
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