Terror gegen Kinder - Angriffe von Islamisten auf Schulen

Peshawar (APA/dpa) - Islamistische Terroristen haben bereits mehrfach Schulen angegriffen. Eine Auswahl von Anschlägen:...

Peshawar (APA/dpa) - Islamistische Terroristen haben bereits mehrfach Schulen angegriffen. Eine Auswahl von Anschlägen:

11. Dezember 2014: Während einer Theateraufführung in einer Schule in der afghanischen Hauptstadt Kabul sprengt sich ein jugendlicher Selbstmordattentäter in die Luft. Unter den Opfern ist ein getöteter Entwicklungshelfer aus Deutschland.

10. November 2014: Ein Anschlag auf eine Schule im nordnigerianischen Potiskum reißt mindestens 47 Menschen in den Tod. Das Attentat trägt die Handschrift der Gruppe Boko Haram, die immer wieder Schulen angreift. Der Name bedeutet übersetzt etwa „westliche Erziehung ist Sünde“. Im April 2014 entführten Boko-Haram-Terroristen im Ort Chibok rund 230 Schülerinnen. Von den meisten fehlt bis heute jede Spur.

6. März 2008: Ein als orthodoxer Jude verkleideter Palästinenser dringt in eine jüdische Religionsschule in Jerusalem ein und schießt um sich. Die radikalislamische Hamas bekennt sich zu dem Anschlag mit insgesamt neun Toten.

1. September 2004: Schwer bewaffnete Terroristen nehmen in der Schule von Beslan im russischen Nordkaukasus über 1.100 Geiseln. Zwei Tage später endete das Drama in einer Schießerei mit Sicherheitskräften. Zu den über 360 Toten zählen auch 186 Kinder. Als Drahtzieher werden die tschetschenischen Untergrundführer Aslan Maschadow und Schamil Bassajew sowie ein arabischer Terrorist namens Abu-Said genannt.