Stichwort - Das Ölkartell Opec
Wien/Berlin (APA/dpa) - Bei der weltweiten Förderung ist das Ölkartell Opec nach wie vor eine Macht: Die Organisation erdölexportierender Lä...
Wien/Berlin (APA/dpa) - Bei der weltweiten Förderung ist das Ölkartell Opec nach wie vor eine Macht: Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) fördert etwa ein Drittel des Rohöls und besitzt rund drei Viertel der bekannten Reserven. Das Kartell wurde 1960 in Bagdad von Saudi-Arabien, dem Iran, dem Irak, Kuwait und Venezuela gegründet.
Ziel war es, die Ölquellen statt der Ölkonzerne selbst zu kontrollieren und mit Förderabsprachen auch den Ölpreis zu beeinflussen, um sich stabile Gewinne zu sichern.
Heute hat die Opec zwölf Mitgliedstaaten. Zu den Gründerländern kamen noch Algerien, Angola, Ecuador, Katar, Libyen, Nigeria und die Vereinigten Arabischen Emirate. Sitz des Opec-Sekretariats ist Wien.
Insgesamt hat das Kartell an Einfluss verloren, weil etwa die USA neue Förderquellen mit neuen Technologien wie Fracking in großem Umfang erschlossen haben. Zudem ist derzeit das Angebot auf dem Öl-Weltmarkt größer als die Nachfrage, weil sich die Weltkonjunktur schwächer entwickelt als erwartet. Das drückt auch die Ölpreise.
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