Wirtschaftspolitik

China soll umstrittenen Gen-Mais bewilligt haben

Der in Basel ansässige Konzern Syngenta ist in den USA wegen der Mais-Sorte MIR162 von verschieden Unternehmen und Landwirten verklagt worden.

Peking - In China ist ein umstrittener Genmais des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta Medienberichten zufolge zugelassen worden. Chinesische Beamte hätten Vertreter der amerikanischen Saatgutindustrie informiert, dass Syngentas genetisch modifizierte Maissorte Viptera freigegeben wurde, berichteten das US-Branchenmagazin Agri-Pulse und die Nachrichtenagentur Bloomberg heute, Dienstag.

Bei Syngenta war vorerst niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Ein Syngenta-Sprecher hatte am vergangenen Freitag gesagt, der Konzern rechne bald mit einer Importfreigabe für den auch unter der Bezeichnung MIR162 bekannten Genmais.

Der in Basel ansässige Konzern ist in den USA wegen MIR162 von verschieden Unternehmen und Landwirten verklagt worden. Die chinesischen Behörden wiesen in diesem Jahr mehr als eine Million Tonnen US-Mais und Futtermittelzusätze zurück, weil sie darin Syngenta-Genmais vermuteten. (APA/Reuters)