Kuba und USA wollen Beziehungen offenbar normalisieren
Washington/Havanna (APA/Reuters/AFP) - In den seit Jahrzehnten angespannten Beziehungen zwischen den USA und Kuba gibt es Zeichen für eine A...
Washington/Havanna (APA/Reuters/AFP) - In den seit Jahrzehnten angespannten Beziehungen zwischen den USA und Kuba gibt es Zeichen für eine Annäherung. Die USA wollten eine Botschaft in dem Karibikstaat eröffnen und Gespräche über eine Normalisierung der Beziehungen starten, berichtete die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch unter Berufung auf Mitarbeiter der US-Regierung.
Zudem wolle US-Präsident Barack Obama das Handelsembargo und die Reisebeschränkungen lockern, erklärte ein Mitarbeiter des US-Kongresses. Ähnlich äußerte sich am Mittwoch US-Senator Richard Durbin, der als Vertrauter von US-Präsident Obama gilt. Nach Angaben des Weißen Hauses gibt US-Präsident Barack Obama um 18.00 Uhr MEZ eine Erklärung zu seiner Kuba-Politik ab. Auch Kubas Präsident Raul Castro ließ eine Stellungnahme ankündigen.
Als erstes gewichtige Zeichen für eine Annäherung wird die Freilassung eines wegen Spionage inhaftierten US-Bürger gewertet. Alan Gross soll noch am Mittwochabend in den USA landen und hat mittlerweile den US-Luftraum erreicht. Nach Medienberichten wollen die USA im Gegenzug drei kubanische Spione aus der Haft entlassen.
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