Schwaz und Stans arbeiten Hand in Hand
Schwaz, Stans – „Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg ist uns wichtig“, meinte Bürgermeister Michael Huber zum jüngst im Gemeinderat v...
Schwaz, Stans –„Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg ist uns wichtig“, meinte Bürgermeister Michael Huber zum jüngst im Gemeinderat von Stans einstimmig beschlossenen Widmungsvertrag zwischen den beiden Gemeinden Stans und Schwaz.
Darin werden rund 16.000 Quadratmeter Freiland, die sich im Besitz der Stadt Schwaz befinden und auf Stanser Gemeindegebiet liegen, in ein Gewerbe- und Industriegebiet umgewidmet. Laut gemeinschaftlicher Vereinbarung muss nun die Gemeinde Stans für die Erschließung sorgen, dafür werden im Gegenzug der Widmungsgewinn sowie die künftig anfallende Kommunalsteuer zwischen den beiden Nachbargemeinden geteilt. Aktuell heißt es seitens der Gemeinde Stans, dass sich bereits ein Betrieb auf etwa 4000 Quadratmetern niederlassen möchte.
Mehr Zurückhaltung gibt es seitens der Gemeinde Schwaz – hier heißt es, dass es zwar einige Interessenten für das Grundstück gebe, man aber noch keinen Favoriten habe und auch noch keine Kaufverträge vorliegen. Das künftige Gewerbegebiet solle zudem voll ausgeschöpft werden und nicht lediglich mit einer großen Lagerhalle verbaut werden, wo nur wenige Arbeitsplätze entstehen.
Die rund 16.000 Quadratmeter Grundfläche liegen im nördlichen Bereich des Kreisverkehres neben der Mausefalle Schwaz. Laut dem Schwazer Stadtamt handle es sich dank der guten Autobahnanbindung bei diesem Grundstück um einen sehr attraktiven Standort für ein Gewerbe- und Industriegebiet.
Wie wichtig gemeindeübergreifende Entwicklungen auch für die Zukunft sind, betonte der Schwazer Bürgermeister Hans Lintner kürzlich bei der letzten Gemeinderatssitzung für dieses Jahr. Im Zuge dessen hob er auch die gute Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden wie Stans positiv hervor. (jl, emf)
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