Frau erlitt Rauchgasvergiftung bei Brand in Mehrparteienhaus
In der Nacht auf Donnerstag brach in Voitsberg in der Steiermark ein Feuer aus. Eine 34-Jährige atmete bei der Flucht aus dem Haus Rauchgas ein.
Voitsberg – Eine 34 Jahre alte Frau ist in der Nacht auf Donnerstag bei einem Wohnungsbrand in der Weststeiermark durch Rauchgase verletzt worden, so die Landespolizeidirektion. Das Feuer war aus unbekannter Ursache in der Wohnung eines 17-Jährigen ausgebrochen. Dieser bemerkte beim Heimkommen den Brand und alarmierte die Feuerwehr. Bei der Flucht aus dem Haus erlitt die Frau eine leichte Vergiftung.
Der Weststeirer war gegen 22.20 Uhr zu seiner Wohnung im zweiten Stock eines Mehrparteienhauses in der Zangtalerstraße in Voitsberg zurückgekehrt. Beim Öffnen der Tür quoll ihm dichter Rauch entgegen. Der junge Mann rannte aus dem Haus und verständigte die Einsatzkräfte. Seine 34-jährige Nachbarin wollte erst wegen ihrer Katzen ihre Wohnung nicht verlassen, begab sich dann aber auf nachdrückliche Aufforderung der Feuerwehrleute durchs Stiegenhaus ins Freie. Dabei atmete sie Rauchgase ein und wurde im LKH Voitsberg ambulant behandelt. Die Katzen blieben unversehrt.
Die Wehren Voitsberg, Krems, Köflach, Bärnbach und Rosental - die mit zwölf Fahrzeugen und 84 Feuerwehrleuten im Einsatz standen - löschten die Flammen. Die Wohnung des jungen Mannes sowie Teile des Mehrparteienhauses wurden schwer beschädigt. Eine Sachverständiger nahm die Ursachenermittlung auf, so die Polizei. (APA)
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