Verdächtiger muss nach Bluttat in Pradl in Untersuchungshaft
Am Freitag verhängte das Landesgericht Innsbruck die Untersuchungshaft über einen 31-Jährigen. Der Mann steht im Verdacht einen 41-Jährigen im Innsbrucker Pradl getötet zu haben. Der Mann ist laut Polizei geständig.
Innsbruck – Nach der Gewalttat in einer Wohnung im Innsbrucker Stadtteil Pradl am Dienstagabend ist über den Tatverdächtigen am Freitag die Untersuchungshaft verhängt worden. Dies teilte der Sprecher des Landesgerichts, Andreas Stutter, mit. Der zweite von der Polizei kurz nach der Tat festgenommene Mann wurde wieder auf freien Fuß gesetzt, fügte Stutter hinzu.
Beamte der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) hatten das 41-jährige Opfer in der Wohnung aufgefunden. Der Mann lag blutüberströmt in der Badewanne. Eine Nachbarin hatte zuvor wegen Lärms in der Wohnung die Mobilen Überwachungsgruppe gerufen. Die Beamten alarmierten schließlich gegen 21.30 Uhr das Landeskriminalamt.
Das Opfer erlag am Mittwoch in der Innsbrucker Klinik seinen schweren Verletzungen. Einer der beiden kurz nach der Tat festgenommenen 31-jährigen Verdächtigen hatte laut Polizei ein Geständnis abgelegt. Der Mann habe angegeben, den 41-Jährigen mit den Fäusten attackiert zu haben.
Verdächtiger stand unter Alkohol- und Tabletteneinfluss
Das Motiv für die Tat sei vorerst nicht bekannt, es dürfte aber möglicherweise eine größere Menge Alkohol und Tabletten im Spiel gewesen sein, hieß es. Dass er unter Alkohol- und Tabletteneinfluss gestanden sei, habe der Verdächtige auch bei seinen Einvernahmen angegeben, erklärte die Polizei. (APA)