Britische Royal Mail zu billig privatisiert
London (APA/Reuters) - Die Privatisierung von Großbritanniens Post, der Royal Mail, hätte um 180 Mio. Pfund (229,4 Mio. Euro) mehr einbringe...
London (APA/Reuters) - Die Privatisierung von Großbritanniens Post, der Royal Mail, hätte um 180 Mio. Pfund (229,4 Mio. Euro) mehr einbringen können, hat ein von der Londoner Regierung genehmigter Bericht festgestellt. Die Entscheidung der Regierung, im Herbst 2013 einen Anteil von 60 Prozent an der 500 Jahre alten staatlichen Post über die Börse zu verkaufen, war von der Labour-Opposition heftig kritisiert worden.
Beim Börsengang wurden die Aktien der altehrwürdigen Royal Mail zu 330 Pence angeboten. Innerhalb von drei Monaten war der Kurs auf 618 Pence hinaufgeschnellt, derzeit werden die Aktien zu knapp unter 400 Pence gehandelt. Wie in dem Bericht festgehalten wird, hätte die konservativ-liberale Regierung besser 20 bis 30 Pence per Aktie mehr verlangen sollen. Der Staat hätte damit 120 bis 180 Millionen Pfund mehr eingenommen.
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