„Bank für Gemeinwohl“ nun als Genossenschaft eingetragen
Wien/Gumpoldskirchen (APA) - Eine „frohe Botschaft“ feiert die geplante „Bank für Gemeinwohl (BfG)“ kurz vor Weihnachten, denn man ist nunme...
Wien/Gumpoldskirchen (APA) - Eine „frohe Botschaft“ feiert die geplante „Bank für Gemeinwohl (BfG)“ kurz vor Weihnachten, denn man ist nunmehr eine Genossenschaft - ein längerer Prozess über Monate. Man sei drangeblieben, habe Daten geliefert, nachgeliefert, nachgebessert - und nun gibt es die „BfG Eigentümer/-innen- und Verwaltungsgenossenschaft im Firmenbuch“, teilte die BfG in ihrem neuesten Newsletter mit.
Die BfG will die „erste, alternative ethische Bank Österreichs“ werden, sich „auf die ureigenen Bank-Aufgaben besinnen: Zahlungsverkehr, Einlage und Kredit“, so die Verantwortlichen. Dazu wird 2015 begonnen, Genossenschaftskapital (Stammkapital) zu sammeln. Der Kreis der Eigentümer soll über Phasen verteilt konzentrisch ausgeweitet werden.
Mitglied des Aufsichtsrats der Genossenschaft ist etwa der globalisierungskritische Autor Christian Felber, Ex-Vorstand und -Sprecher von Attac Österreich. Er bleibt auch im Vorstand des weiterhin bestehenden „Vereins zur Förderung und Gründung einer Demokratischen Bank“. Die Genossenschaft hat zwei weitere Vorstände.