Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag ohne klare Richtung geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 89,12 Zähler ...
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag ohne klare Richtung geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 89,12 Zähler oder 0,50 Prozent auf 17.729,84 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong legte hingegen um 423,84 Zähler (plus 1,82 Prozent) auf 23.773,18 Einheiten zu. Der Shanghai Composite gewann 10,42 Punkte oder 0,33 Prozent auf 3.168,02 Punkte.
Auch die Märkte in Singapur und Sydney schlossen fester. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.367,69 Zählern mit einem Plus von 14,01 Punkten oder 0,42 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg 77,5 Zähler oder 1,44 Prozent auf 5.447,00 Einheiten.
An der malaysischen Börse brachen AirAsia 8,50 Prozent ein. Die Papiere der Fluggesellschaft waren im Verlauf nach dem Verschwinden einer Maschine in Südostasien mit bis zu 13 Prozent ins Minus geschlittert. Das Verschwinden des Airbus A320 sei auch aus Sicht der Anleger besorgniserregend, sagte ein Analyst. Die Stimmung der Investoren könnte sich mit Blick auf malaysische Fluggesellschaften verschlechtern, nachdem innerhalb kurzer Zeit wiederholt eine Airline aus dem Land von einem vermutlichen Unglück betroffen sei.
An der Tokioter Börse belasteten wiederum Berichte über einen Ebola-Verdachtsfall in Japan. Ein Einwohner der Stadt Tokio war im Dezember aus Sierra Leone zurückgekehrt und hat nun über 38 Grad Fieber, weshalb er auf das Ebola-Virus untersucht wird, berichtete Bloomberg. Ein Händler aus Hongkong erläuterte gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Medienberichte über die Untersuchung eines Japaners auf das Ebola-Virus sowohl den Tokioter Aktienbörsen, als auch den Yen belastet hatten. Bei den Einzelwerten an der Tokioter Börse verbilligten sich allen voran Öl- und Kohlewerte. Allen voran knickten BP Castrol KK um 7,21 Prozent auf 1.172 Yen ein.