Grinner sanieren Gemeindehaus
Bürgermeister Thomas Lutz präsentierte bei der traditionellen Gemeindehaltung anstehende Projekte.
Grins –2015 krempeln die Grinner die Ärmel hoch: Bürgermeister Thomas Lutz präsentierte bei der traditionellen Gemeindehaltung anstehende Projekte. Dazu gehört etwa die Sanierung des Gemeindehauses. Das Gebäude, das aus dem Jahr 1985 stammt, „wird mit Vollwärmeschutz ausgestattet, es bekommt eine neue Heizung, die Fenster werden getauscht und Barrierefreiheit hergestellt“, so Lutz. Außerdem will man den Vorplatz richten. Laut ersten Kostenschätzungen wird das 850.000 bis 890.000 Euro kosten.
Aber auch die Erweiterung und Sanierung der Feuerwehrhalle Graf-Gurnau steht 2015 an. „Die neuen Feuerwehrfahrzeuge haben nicht mehr Platz“, so Lutz. In diesem Fall gehe es um 190.000 Euro, von denen 60 Prozent durch den Feuerwehrfond des Landes übernommen werden.
Nachdem im abgelaufenen Jahr der Ortskanal erweitert und saniert wurde (236.800 Euro) stehen erneut Erweiterungsarbeiten auf dem Programm, außerdem soll ein neuer Radlader angeschafft werden. Fragen aus dem Publikum betrafen eine etwaige Beteiligung der Gemeinde am geplanten Sanna-Kraftwerk. Landeck und Zams hatten dem Projekt erst kürzlich eine Absage erteilt – die TT hat berichtet. „Wir haben nicht den Megastress wie die anderen Gemeinden“, so Lutz. Man sei ein bisschen klüger als die anderen, indem man noch abwarte. Im Frühjahr soll es eine Infoveranstaltung für den Gemeinderat geben. Danach soll eine Entscheidung fallen.
Rund um das Grinner Heilwasser erwartet man heuer gute Nachrichten. Wie berichtet, wurde untersucht, ob die Magnesium-Calcium-Sulfat-Thermalquelle Rückenschmerzen lindert. „Es schaut sehr gut aus“, glaubt Lutz. Wissenschaftliche Ergebnisse soll es Mitte des Jahres geben. (mr)