Gesellschaft

Gute Vorsätze zu Silvester haben fast ausgedient

Im neuen Jahr wird (nicht) alles anders: Nicht viele Tiroler nehmen sich für 2015 etwas vor.
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76 % Nein, ich habe mir nichts vorgenommen....

Innsbruck –Oft dauern die guten Vorsätze nur ein paar Stunden. Das dürfte wohl auch ein Grund dafür sein, dass lediglich 24 Prozent der Tiroler sich für 2015 etwas vornehmen. Das hat die TT-Umfrage (Gallup-Institut) zum Jahreswechsel ergeben. Österreichweit hat immerhin jeder Dritte laut dem Meinungsforschungsinstitut IMAS Vorsätze gefasst, vor allem Frauen, Personen bis 50 und Menschen mit höherer Bildung. Und wie hat es im Vorjahr mit der Umsetzung ausgesehen: Immerhin gaben rund 75 eine zumindest teilweise Erfolgsmeldung ab.

Zurück nach Tirol. Hier neigen vor allem die Jüngeren dazu, das neue Jahr mit Veränderungen zu beginnen. Bei Schülern und Studenten sind Vorsätze noch in, 50 Prozent behaupten, dass sie eine Neuorientierung anstreben. Und welche Ziele verfolgen jene, die zielstrebig mit Vorsätzen ins Jahr 2015 starten?

An erster Stelle steht eine gesündere Ernährung. 42 Prozent wollen demnach mehr Augenmerk auf das Essen legen. Bei Frauen ist diese Absicht mit 54 Prozent noch deutlich ausgeprägter. Schüler und Studenten legen weniger Wert darauf (acht Prozent). Doch nur 13 Prozent möchten einige Kilogramm abnehmen, im Vorjahr waren es noch 28 Prozent.

Einen besonderen Stellenwert genießt in Tirol naturgemäß der Sport. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der mit guten Vorsätzen ausgestatteten Tiroler wollen im kommenden Jahr fitter werden. Und erneut sind es die Frauen, die den Männern (30 Prozent) mit 43 Prozent sprichwörtlich davonlaufen.

In den Absichtserklärungen rangieren dahinter die Weiterbildung und mehr Zeit für die Familie mit 21 Prozent. Vorwiegend die 16- bis 30-Jährigen möchten sich 2015 mehr informieren und sich intensiver weiterbilden. Die eigene Freizeit sinnvoller gestalten wollen 18 Prozent.

Das Sparen ist angesichts geringer Zinsen ins Hintertreffen geraten (13 Prozent). Zum Jobwechsel hat sich nur ein Zehntel entschlossen, weniger Rauch soll bei sieben Prozent aufgehen. (pn)