Leitbörsen in Fernost schließen einheitlich mit Verlusten

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag einheitlich im Minus geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 279,07 Zäh...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag einheitlich im Minus geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 279,07 Zähler oder 1,57 Prozent auf 17.450,77 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor 272,08 Zähler (minus 1,14 Prozent) auf 23.501,10 Einheiten. Der Shanghai Composite gab 2,21 Punkte oder 0,07 Prozent auf 3.165,81 Punkte nach.

Auch die Märkte in Singapur und Sydney schlossen mit Verlusten. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.366,11 Zählern mit einem Minus von 1,58 Punkten oder 0,05 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gab 54,7 Zähler oder 1,00 Prozent auf 5.392,30 Einheiten ab.

Vor den Feiertagen zum Jahreswechsel dürften Gewinnmitnahmen die Indizes belasten, hieß es aus dem Handel. Der japanische Aktienmarkt startet erst am kommenden Montag wieder. In China und Hongkong sind die Märkte am Mittwoch noch geöffnet. In China sind sie am 1. und 2. Jänner geschlossen und öffnen ebenfalls am 5. Jänner wieder. Der Markt in Hongkong öffnet bereits am Freitag wieder.

Die am Montag gescheiterten Präsidentschaftswahlen in Griechenland blieben unterdessen weiterhin Thema. Aus der nun notwendigen, vorgezogenen Parlamentswahl könnte die europakritische Opposition Umfragen zufolge als Sieger hervorgehen. Damit könnte dem angeschlagenen Euroland ein Rückfall in alte Krisenzeiten drohen.

In Japan verzeichnete der Topix Index das dritte Jahr in Folge Gewinne. Unterm Strich gab es ein Plus von 8,1 Prozent. Auch der Nikkei erhöhte sich auf Jahressicht um 7,1 Prozent. Angetrieben wurde der Nikkei in diesem Jahr von der lockeren Geldpolitik der japanischen Notenbank und dem schwachen Yen, von dem vor allem die exportierenden Unternehmen profitierten.

Der Aktienmarkt in Shanghai wiederum ist auf dem besten Weg für dieses Jahr ein Kursplus von fast 50 Prozent zu verbuchen - so viel wie keine andere große Börse weltweit. An der Börse Shenzhen stiegen die Aktien des Elektroautobauers BYD um gut vier Prozent. Die chinesische Regierung will im Kampf gegen die Luftverschmutzung in den Großstädten die Subventionen für umweltfreundlichere Autos bis 2020 verlängern.

In Shanghai stachen bei den Einzelwerten Huadian Power International mit einem Plus von 6,6 Prozent hervor. PetroChina hingegen verloren in Hongkong 2,9 Prozent. In Tokio wiederum standen Honda-Aktien im Fokus, sie verloren 2,06 Prozent. Der Autobauer dürfte laut einem Medienbericht das Ziel für die Jahresverkäufe in Japan nicht erfüllen.