Standort Tirol

Tiroler verschießen Million mit Feuerwerk

(Symbolfoto)
© APA

Innsbruck – Die Tiroler haben sich auch heuer wieder kräftig mit Raketen, Bengalischem Feuer oder anderer Pyrotechnik für die Silvesternacht...

Innsbruck –Die Tiroler haben sich auch heuer wieder kräftig mit Raketen, Bengalischem Feuer oder anderer Pyrotechnik für die Silvesternacht eingedeckt. Österreichweit verschießen die Bürger rund 10 Mio. Euro, rechnet die Wirtschaftskammer. In Tirol wurde somit Feuerwerk im Wert von schätzungsweise einer Million Euro verkauft, das heute um Mitternacht verschossen wird.

Für die 200 Tiroler Verkaufsstellen des Pyrotechnikfachhandels macht das Geschäft rund um den Jahreswechsel rund 80 Prozent des Jahresumsatzes aus. Besonders beliebt sind mit einem Anteil von rund 30 Prozent die so genannten Verbundfeuerwerke − auch Batterien oder Schusskisten genannt. „Am meisten nachgefragt werden aber nach wie vor Raketen, sie dominieren die Verkaufscharts mit einem Marktanteil von rund 55 Prozent“, sagt Christoph Riedl, Berufsgruppensprecher des Pyrotechnikhandels in der Wirtschaftskammer Tirol. Pro Kopf würden die Tiroler zwischen 30 und 50 Euro für Raketen und Co. ausgeben.

Feuerwerkskörper wurden auch heuer vielfach kritisiert – als Produzent von krankmachendem Feinstaub ebenso wie wegen Sicherheitsbedenken und Missständen bei der Herstellung. Die Tiroler Branchenvertretung erklärte, man distanziere sich „vehement von rechtswidrigen Verhaltensweisen in der Produktion und im Vertrieb von Pyrotechnikartikeln“. Der Tiroler Handel achte darauf, dass Pyrotechnikartikel, die etwa aus Asien importiert werden, auch unter entsprechend guten Arbeits- und Umweltbedingungen gefertigt werden, versichert Riedl. (wer)