Innenpolitik

Sozialminister Hundstorfer nach Skiunfall verletzt

Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ).
© Thomas Böhm / TT

Hundstorfer muss voraussichtlich knapp zwei Wochen im Spital verbringen. Laut Österreichischem Bergrettungsdienst verkantete der Minister und kam ohne Fremdverschulden zu Fall.

Wien – Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hat sich bei einem Skiunfall einen Beckenbruch zugezogen und muss voraussichtlich knapp zwei Wochen im Spital verbringen. Ursache soll ein Fahrfehler auf einer Abfahrt am Kleinen Ötscher sein, eine Operation ist nicht notwendig. Behandelt wird Hundstorfer derzeit im Wiener AKH, Genesungswünsche ereilten ihn über Parteigrenzen hinweg.

Hundstorfer sei Montagvormittag auf einer Familienabfahrt in Begleitung einer Skilehrerin gewesen, berichtete der Österreichische Bergrettungsdienst in einer Aussendung. Die Erstversorgung sei durch die Liftgesellschaft erfolgt. Laut seiner Sprecherin verkantete der Minister und kam ohne Fremdverschulden zu Fall. Ein Hubschraubertransport sei aufgrund der Wetterverhältnisse nicht möglich gewesen, Hundstorfer sei mit dem Rettungsauto ins Krankenhaus Scheibbs gebracht worden.

Eine Operation bleibt Hundstorfer erspart, der Ressortchef wird konservativ behandelt, muss dafür aber knapp zwei Wochen im Spital verbringen. Seine Arbeit wird er also vorerst vom Bett aus weiterführen, hieß es. Nach dem Spitalsaufenthalt wird der Sozialminister fürs Erste Krücken benötigen.

Genesungswünsche kamen nicht nur von Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP), auch Vertreter von FPÖ, den Grünen, der NEOS und dem Team Stronach schlossen sich an, weiters die Bergrettung, der Pensionistenverband sowie Arbeiter- und Wirtschaftskammer. (APA)