RollRinn feiert den 15. Geburtstag im weißen Gewand
Am Sonntag startet das Ski-Event RollRinn in seine 15. Auflage. Die Piste ist für das Jubiläum so wie die Behindertensportler gerüstet.
Rinn – Viel Schnee bedeutet dieser Tage auch viel Arbeit für die Veranstalter des RollRinn. Erst seit Sonntag, eine Woche vor Beginn, ist die Piste so weit in Schuss, dass die Behindertensportler bei den beiden IPCAS-Slaloms den Sieger ermitteln können.
RollRinn 2015 - Programm
Sonntag, 4. Jänner: 11 Uhr: Frühschoppen mit Harald Prünster, Speckbacher Musikkapelle Rinn und den Pfunds-Kerlen. 17.00: IPCAS-Slalom: 1. Durchgang. 19.00: IPCAS-Slalom: 2. Durchgang. 21.30: Siegerehrung. 22.00: Schlagernacht im Festzelt.
Montag, 5. Jänner: 10.00:
2. IPCAS-Slalom: 1. Durchgang. 12.00: 2. IPCAS-Slalom: 2. Durchgang. 13.30 Uhr Siegerehrung. 16.00: RollRinn Nacht-Paralleltorlauf. 21.00: Siegerehrung RollRinn-Paralleltorlauf.
„Rund um die Piste und die Festzelte sind etwa 100 freiwillige Helfer im Einsatz. Den Neuschnee werden wir mit Pistenraupen in den Griff bekommen – den Rennen steht damit nichts mehr im Wege“, erklärte Organisator Bernhard Triendl, der seine Idee des alpinen Ski-Events am Sonntag und Montag in der mittlerweile 15. Auflage verwirklicht. Pistenchef Florian Kiechl musste für die Präparierung viele Überstunden an der Strecke beim Kinderland Rinn in Kauf nehmen. An den Renntagen werden in Summe 200 Menschen dafür sorgen, dass sowohl Rahmen- wie Sportprogramm auf Schiene gebracht wird.
Dabei steht alles wieder im Zeichen des Behindertensports: Die Einnahmen von rund 30.000 Euro werden vom Verein RollRinn erneut in die Unterstützung der behinderten Sportler investiert. Triendl: „Über die Jahre hinweg hat sich die Veranstaltung sehr gut entwickelt. Und nach den letzten Jahren mit Regen und wenig Schnee können wir Athleten und Zuschauern jetzt endlich eine Winterlandschaft präsentieren.“
Von den Sportlern sind die meisten Nennungen bereits eingegangen, insgesamt sollen sich rund 100 Athleten aus 15 Nationen in den zwei Rennen der IPCAS-Klasse (vergleichbar mit FIS-Rennen) miteinander messen. Darunter ist mit Monoskifahrer Andreas Kapfinger ein Tiroler als Titelverteidiger heiß auf seinen nächsten Sieg, nachdem ihm zuletzt Spitzenplätze im Europacup am Pitztaler Gletscher gelungen waren. „Es war am Anfang ein Fest, bei dem der ganze Ort mitgelebt hat. Jetzt ist die Veranstaltung in ganz Österreich bekannt. Die Idee wurde weit hinausgetragen“, erklärte der 37-jährige Weltcupsieger aus dem Alpbachtal. Neben Kapfinger ist auch der Rest des österreichischen Nationalteams stark vertreten – allen voran Lokalmatador, Triathlet und Ski-Ass Martin Falch. (rost)